Der Projektierungsperimeter ist geprägt von sehr unterschiedlichen städtebaulichen Einflüssen und steht geradezu typisch für das Spannungsfeld im aktuellen Wohnungsbau. Zwischen lärmbelasteten Strassen und gartenstädtischen Idealen soll eine neue, nachhaltige Identität geschaffen werden. Das Projekt bietet die Chance den Binnenraum zwischen den drei Verkehrsachsen Buchegg-, Wehntaler- und Hofwiesenstrasse neu zu definieren. Das aussenräumliche Potential des «Bucheggparks» sol daher mit der Qualität der gartenstädtischen Architektur an der Langackerstrasse verbunden und zu einem strak durchgrünten Binnenraum aufgewertet werden.
Dem städtebaulichen Konzept folgend wird eine Kette von Punktbauten vorgeschlagen, die ein sanftes Nachfahren des geschwungenen Strassenraums ermöglicht. Durch einzelne Balkonbauten werden die Häuser zu einer Kette verbunden und oszillieren so, ganz im Sinne der im ISOS gewürdigten Bebauungsstruktur zwischen Einzelbauten und einer den Strassenraum fassenden Grossform. Markante Punktbauten stärken den Parksaum, während die leichten Balkonbauten Park- und Begegnungszone verbinden.
Credits
Auftrag: Geladener Studienauftrag 2023
Programm: Ersatzneubauten mit 200 Wohnungen, und Gewerbe
Bauherrschaft: Baugenossenschaft der Strassenbahner Zürich (BAGESTRA)
Mitarbeit Wettbewerb: Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Giovanni Caprara, Alois Merkt, Jan Vysny
Landschaftsarchitektur: Blau und Gelb Landschaftsarchitekten, Rapperswil
Visualisierungen: 36O36Ø GmbH, Zürich